Sonntag, 16. Juli 2017

Das T in die neue Woche (58)



Nachdem ich in unserer Campingwoche neulich noch weitere Türen aufgenommen habe, zeige ich heute für Nova den seitlichen Eingang zu einem der vielen prachtvoll renovierten Häusern in Leipzig. Der Haupteingang lag leider im Schatten, dafür standen hier die Mülleimer etwas im Weg.





Sonntag, 9. Juli 2017

KW 27/2017

Es ist immer noch richtig Sommer und recht heiß, aber die meisten Gewitter ziehen entweder nördlich oder südlich an uns vorbei. Es regnet aber immer gerade so viel, dass wir kaum gießen müssen und das Wasserfass voll ist.

Ursprünglich wollten wir noch einmal ein paar Tage mit dem Wohnwagen an den Main fahren, aber wenn nicht sicher ist, dass wir einen Schattenplatz bekommen können, ist es uns bei Temperaturen über 30 Grad einfach zu heiß. Wir haben aber letzten Mittwoch einen Tagesausflug zur Mainschleife gemacht und uns vier verschiedene Campingplätze angeschaut. Zwei davon werden wir uns auf jeden Fall merken, denn die Umgebung ist recht reizvoll. Besonders hat mir das Städtchen Volkach gefallen. Im Moment ist ja schon Sommerferienzeit, die Campingplätze sind daher bereits recht gut besucht und nahezu jedes Wochenende findet in einem der Orte ein Weinfest statt.







Die übrige Woche haben wir eher im Haus oder bei Freunden bei abendlichem Grillen verbracht.

Da ich heute wenig Lust zum Kochen hatte und es heute Vormittag auch durch den nächtlichen Regen etwas kühler war, sind wir zu einem Dorffest in der Umgebung geradelt, wo es traditionell gutes, von den örtlichen Vereinen gekochtes Essen gibt.


Vielleicht ziehen ja die angekündigten Gewitter heute Abend wieder an uns vorbei und verschonen die Annabelle im Garten noch ein bisschen.


Das T in die neue Woche (57)



Nova wünscht sich sonntags ein 'T' wie Tor oder Türe  zum Wochenstart. Ich habe heute einen Torbogen, durch den man von der Straße aus in einen bewirteten Hof blicken kann. Abseits der Straße sitzt man da viel ruhiger, als wenn ständig Autos direkt vorbei fahren können.


Ich wünsche uns allen eine nicht zu heiße Sommerwoche und keine schlimmen Unwetter.

Sonntag, 2. Juli 2017

Das T in die neue Woche (56)



Aus dem letzten Urlaub habe ich noch mehr Beispiele für Nova.
Hier handelt es sich um den Eingang zum Park des Schloss Oranienbaum. Der kleine Ort Oranienbaum ist heute ein Teilort von Wörlitz und gehört zum Gartenreich Dessau-Wörlitz.



In dieser Anlage wurde bisher ein Teil der Gebäude renoviert, der Rest ist noch im ursprünglichen Zustand. Auf der linken Seite wurde das längliche Gebäude renoviert, auf der rechten Seite das andere. Das Schloss gehört übrigens zu den Wurzeln des niederländischen Königshauses (Oranien-Nassau).


KW 23-26/2017

Ich glaube, hier gibt es eher Monatsberichte als Wochenberichte. Jedenfalls ist schon wieder ein ganzer Monat vergangen.

KW23

Zu Beginn dieser Woche habe ich den Wohnwagen gepackt und am Dienstag sind wir dann für eine Woche nach Sachsen-Anhalt auf einen Campingplatz direkt am Elberadweg gefahren. Einige Bilder habe ich hier bereits im Blog gezeigt. Insgesamt sind wir in dieser Woche viel geradelt und haben viel Neues gesehen.



KW24

Nachdem wir am Dienstag Nachmittag  wieder daheim waren, ging es ans Aufräumen und Einkaufen, denn es musste ja alles für den Tochter/Enkel-Besuch am folgenden Wochenende vorbereitet werden. Der Schwiegersohn hat die Beiden am Samstag Nachmittag für eine Woche nach Ulm gebracht und dann am folgenden Wochenende wieder abgeholt.

KW25

Eine ganze Woche Enkelbesuch, wie toll! Da es sehr heiß war, waren wir eigentlich immer am Vormittag unterwegs und nachmittags bei uns im Garten.

Ein prima kühler Ort bei diesen hohen Temperaturen ist z.B. das Ulmer Münster.


Aber auch der Wasserspielplatz in der Friedrichsau ist klasse,


und der Tiergarten und die Straßenbahn usw.

KW26

Das Haus war wieder leer und alle Spielsachen (wir haben da noch einige Bestände) wurden bis zum nächsten Besuch wieder weggeräumt.

Gestern nun haben wir uns mit meinem Bruder in Landsberg am Lech getroffen, um die alten Unterlagen unserer Eltern und Großeltern durchzusehen und zu überlegen, was 'archiviert' werden soll und um den ganzen Schmuck unserer Mutter aufzuteilen. Unser Vater hatte da unsere Mutter immer reichlich bedacht. Zum Glück ging das bei uns recht unbürokratisch über die Bühne, da wir alles einfach nach Legierung sortiert, gewogen und dann nach Gewicht verteilt haben. Da mir die Ringe alle passen und ich z.B. keine Armbänder tragen mag, wurden diese Wünsche natürlich berücksichtigt.

Am meisten habe ich mich über einen kleinen Ring gefreut, der noch von meiner Großmutter stammt. Ihr Mädchenname und 31.5.14 ist eingraviert, wobei ich nicht weiß, zu welchem Anlass sie diesen Ring bekommen hat. Sie war damals 25 Jahre alt, vielleicht war es die Verlobung, denn ihr Geburtstag war es nicht. Leider kann ich nun meine Mutter nicht mehr danach fragen. Ich werde ihn in Ehren halten und auch tragen.


Da es Berge von alten Fotos gibt, nehmen wir uns dieses Thema irgendwann im Herbst mal extra vor.

Freitag, 30. Juni 2017

Rost #39


Und schon wieder ist der letzte Tag des Monats. Der Juni ging unglaublich schnell vorbei, es beginnt morgen nun schon das 2. Halbjahr 2017. Wie immer wünscht sich Frau Tonari  am letzten Tag des Monats etwas Rost.

Aus dem letzten Kurzurlaub an der Elbe habe ich direkt neben dem Sanitärgebäude auf dem Campingplatz dieses historische Objekt gefunden.


Ich denke mal, es handelt sich um eine alte Wäschepresse. Früher war da ein ganzer Waschtag nötig, heute läuft die Waschmaschine so nebenbei...

Sonntag, 25. Juni 2017

Das T in die neue Woche (...55)



Ebenfalls aus dem letzten Urlaub stammt dieses 'T' für  Nova.  Es wurde in Wittenberg aufgenommen und weist den Weg zum Museum im Lutherhaus. Wir sind diesem Weg aber nicht gefolgt sondern weitergeradelt.




Dienstag, 20. Juni 2017

Großer Lausiger Teich (03)

Eine weitere Strecke, die wir geradelt sind, ging von Gräfenhainichen nach Wörlitz. Der Kirchenliederschreiber  Paul Gerhard stammt aus Gräfenheinrichen und der Ort profitiert daher wie Wittenberg vom Lutherjahr. Auf die Besichtigung von Ferropolis, der Stadt aus Eisen und damit einem Industriedenkmal zum Tagebau der Region,  haben wir aus Zeitgründen verzichtet, auch wenn sich hier ein Besuch sicher gelohnt hätte.

Unser Ziel war der Wörlitz und sein Park.

Park
Schloss
Kirche
Unsere anstrengendste Tour war eigentlich eine relativ kurze, von Bad Schmiedeberg nach Bad Düben. Auf dem Hinweg haben wir den Radweg durch den Wald nicht gefunden und sind meistens auf zum Glück wenig befahrenen Straßen gefahren. Leider ging es ständig Hügel hinauf und wieder runter, was bei den hohen Temperaturen dann doch recht anstrengend war. Allerdings war der offizielle Radweg zurück durch den Wald auch nicht besser, denn ich habe selten einen sandigeren Waldweg mit von Fahrzeugen tiefen Spuren gesehen. Bei uns in Süddeutschland sind die Waldwege, die von Fahrrädern befahren werden, eigentlich immer gut geschottert. Immerhin gehört die Strecke zum offiziell ausgeschilderten Radweg Leipzig-Berlin.

Am Marktplatz in Bad Düben musste ich diese Fassade der Apotheke aufnehmen. Manche Sprüche sind meiner Meinung nach einfach dämlich...


Am letzten Tag vor unserer Heimfahrt hatte ich einfach keine Lust mehr zum Radeln und konnte den Mann überreden, Leipzig einen Besuch abzustatten.

Viele schön renovierte Fassaden
Wir haben nur die direkte Innenstadt besichtigt, wo inzwischen viel renoviert wurde, aber auch noch an zahlreichen Gebäuden gebaut wird. Ein sehr emotionaler Moment war für mich, die Nikolaikirche zu betreten, denn ohne die damaligen Montagsdemos hätte ein Leipzigbesuch in der heutigen Form so nicht stattfinden können. Da gerade das Bachfest in Leipzig gefeiert wurde, hatten wir zudem das Glück, dass gerade eine öffentliche Konzertprobe in der Nikolaikirche stattfand.


Den so sehr gelobten Bahnhof haben wir uns auch angesehen, ich fand ihn eigentlich nicht so außergewöhnlich. Vermutlich liegt das daran, dass ich solche Einkaufstempel nicht sonderlich mag.
Die Überdachung der Gleisanlage hat mir aber ganz gut gefallen.



Insgesamt muss ich sagen, dass sich diese Urlaubswoche wirklich gelohnt hat, da wir diese Region Deutschlands bisher nicht kannten.